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Von Shopsoftware zu Odoo wechseln: Bestand und Kunden

Aktualisiert:

Gilt für: Odoo 20.0; Website/E-Commerce, Verkauf, Lager, Kontakte; Community und Enterprise; Online, Odoo.sh, On-Premise; Website-Import und Buchhaltung nur Enterprise

Kurz gesagt

Beim Umzug von einem Shopsystem nach Odoo gilt eine feste Reihenfolge: zuerst Attribute und Kategorien, dann Produkte, dann Kunden, zuletzt die am Stichtag offenen Bestellungen; offen ist eine Bestellung, wenn sie bestätigt ist und Auslieferung oder Rechnung noch aussteht. Eine Bestellung mit noch ausstehender Lieferung wird zum Auftrag: die Bestätigung legt für lieferpflichtige Positionen den Lieferauftrag an (App Lager) und reserviert mit der Reservierungsmethode Bei Bestätigung Bestand; Dienstleistungen und Abonnements erzeugen keinen Lieferauftrag. Eine im Altsystem bereits ausgelieferte Bestellung wird deshalb nur als Rechnung in der Buchhaltung angelegt, nicht als Auftrag; so entstehen weder eine offene Lieferpflicht noch eine Reservierung noch eine zweite Lieferung. Damit ein zweiter Lauf vorhandene Datensätze ändert statt neue anzulegen, braucht jeder Datensatz eine gleichbleibende Externe ID (External ID) oder Datenbank-ID (Database ID). Angebote und abgebrochene Warenkörbe bleiben im Altsystem; abgeschlossene Bestellungen werden nicht nachgetragen.

Das Wichtigste

  • Betroffen sind die Apps Website mit E-Commerce, Verkauf, Lager und Kontakte in Odoo 20.0.
  • Produktdateien mit Varianten brauchen Attribute und Kategorien schon in der Datenbank.
  • Über die Spalten Externe ID (External ID) und Datenbank-ID (Database ID) ändert ein zweiter Import vorhandene Datensätze statt neue anzulegen.
  • Für die Auslieferung braucht es die App Lager; nach der Bestätigung des Auftrags legt Odoo den Lieferauftrag für lieferpflichtige Positionen an, und Dienstleistungen und Abonnements erzeugen keinen Lieferauftrag.
  • Offen ist eine Bestellung am Stichtag, wenn sie bestätigt ist und Auslieferung oder Rechnung noch aussteht; Odoo bündelt solche Aufträge in den Filtern Zu erfüllen (To Fulfill) und Abzurechnen (To Invoice). Eine im Altsystem bereits ausgelieferte Bestellung legen Sie nur als Rechnung an: ein bestätigter Auftrag würde einen Lieferauftrag anlegen und mit der Reservierungsmethode Bei Bestätigung Bestand reservieren.
  • Der Website-Import ist nur mit Enterprise-Abonnement verfügbar.

Ein Shopsystem speichert Artikel, Kundschaft und Bestellungen in eigenen Tabellen; Odoo verteilt dieselben Angaben auf Produkte, Kontakte und Aufträge. Ein Verweis findet sein Ziel nur, wenn es beim Import schon existiert.

Was Sie vorab brauchen

  • Eine Liste aller Objekte des alten Shops: Artikel, Varianten, Eigenschaften, Shop-Kategorien, Preise, Kunden und offene Bestellungen.
  • Einen Stichtag, zu dem Preise, Bestände und offene Bestellungen gelten.
  • Eine Testdatenbank mit Administratorrechten. Ein Import ist dauerhaft und lässt sich nicht zurücksetzen (Dokumentation 20.0).
  • Je Objekt eine Datei in Excel (.xlsx) oder CSV (.csv); importieren lässt sich laut Dokumentation auf jedem Geschäftsobjekt, auch Kontakte, Produkte und Aufträge.
  • Je Datensatz eine gleichbleibende Kennung in der Spalte Externe ID (External ID) oder Datenbank-ID (Database ID). Diese Spalten entscheiden, ob ein zweiter Lauf den vorhandenen Datensatz ändert oder einen neuen anlegt. In einer Datei mit mehreren Positionen je Auftrag trägt nur die erste Zeile die Auftragsfelder, die folgenden Zeilen lassen sie leer (Dokumentation 20.0).
  • Die Reihenfolge der Dateien: Verweise in einer Datei zeigen auf Datensätze, die schon in Odoo liegen. Wie Sie die Dateien vorher bereinigen, steht in Stammdaten für Odoo vorbereiten.

Die Reihenfolge der Übernahme

Die Tabelle ordnet die Dateien so, dass jede Voraussetzung vor dem Import erfüllt ist; die Zuordnung ist redaktionell.

Nr. Objekt Quelle im alten Shop Muss vorher in Odoo liegen Prüfung
1 Attribute und Werte Eigenschaftsliste keine Verkauf ‣ Konfiguration ‣ Attribute
2 Shop-Kategorien Kategoriebaum keine Website ‣ E-Commerce ‣ Kategorien
3 Produkte Artikelstamm Attribute, Kategorien Interne Referenz = alte Artikelnummer
4 Kunden Kundenliste keine Firmen vor Personen, keine Dubletten
5 Preise, Preislisten Preisgruppen Produkte, Kunden Produktseite zeigt den alten Preis
6 Offene Bestellungen offene Aufträge Kunden, Produkte, Lager nur bei offener Lieferung noch auszuliefern: Auftrag mit Lieferauftrag; bereits ausgeliefert: nur Rechnung, kein Lieferauftrag
7 Bestand Bestandsliste Produkte, Lager Shop zeigt die verfügbare Menge

Schritt für Schritt: Katalog, Kunden und offene Bestellungen

Schritt 1: Attribute und Werte importieren

Öffnen Sie Verkauf ‣ Konfiguration ‣ Attribute und wählen Sie im Aktionsmenü Importieren (Import). Die Dokumentation nennt die Spalten Attribute, Display Type, Variant Creation Mode und Values / Value; mehrere Werte eines Attributs stehen in getrennten Zeilen. Der Erstellungsmodus legt fest, ob Varianten sofort, bei Bedarf oder nie entstehen, und lässt sich nicht mehr ändern, sobald das Attribut an mindestens einem Produkt hängt. Ein Attributname, den Odoo nicht findet, wird mit Standardwerten angelegt; gleiche Namen in zwei Zeilen führen zu Fehlern.

Schritt 2: Shop-Kategorien anlegen

Legen Sie unter Website ‣ E-Commerce ‣ Kategorien mit Neu je Shop-Kategorie einen Datensatz an: Name (Pflichtfeld), Oberkategorie, Website und, für reine Aktionsseiten, Nicht im Shop. Produkte ordnen Sie im Reiter Produkte oder am Produkt im Bereich Shop zu; ein Produkt kann in mehreren Shop-Kategorien liegen. Die Shop-Kategorien sind nicht dasselbe wie die Produktkategorien aus Verkauf und Lager, und Kategorien ohne Produkte erscheinen nicht auf der Shop-Seite.

Schritt 3: Produkte importieren

Öffnen Sie Verkauf ‣ Produkte ‣ Produkte, dann Aktionen (Actions) ‣ Importieren (Import); denselben Import bietet Website ‣ E-Commerce ‣ Produkte. Die Seite enthält die Vorlage für Produkte (Template for Products); unnötige Spalten dürfen Sie löschen, die Beschriftungen nicht ändern. Tragen Sie die Artikelnummer des alten Shops in die Spalte Interne Referenz (Internal Reference); die Produktimport-Seite empfiehlt, diese Spalte zu behalten. Für einen Wiederholungsimport vergeben Sie zusätzlich je Produktzeile eine gleichbleibende Externe ID (External ID): Nach der allgemeinen Import-Seite ändert Odoo einen vorhandenen Datensatz nur dann statt ihn neu anzulegen, wenn die Datei die Spalte Externe ID oder Datenbank-ID enthält und die Kennung unverändert bleibt. Für Varianten brauchen Sie je Variante eine Zeile mit Name, Produktattribute / Attribut und Produktattribute / Werte. Große Dateien liest Odoo standardmäßig in Stapeln von 2.000 Zeilen, und alle Varianten einer Produktvorlage müssen im selben Stapel liegen; setzen Sie die Stapelgröße größer als die Zahl Ihrer Produkte.

Schritt 4: Kunden importieren

Öffnen Sie Website ‣ E-Commerce ‣ Kunden und wählen Sie im Aktionsmenü Importieren (Import); die Seite enthält die Vorlage für Kontakte (Template for Contacts). Importieren Sie Firmen vor Personen und verbinden Sie beide über die Kennung aus dem Altsystem (Muster company_1, person_1) in der Spalte Zugehöriges Unternehmen/Externe ID (Related Company/External ID); diese Spalte füllt am Kontakt das Feld Zugehöriges Unternehmen (Related Company). Prüfen Sie die Liste vorher auf Dubletten; nach dem Import markieren Sie verdächtige Kontakte und wählen Aktionen ‣ Zusammenführen (Merge). Weitere Dubletten findet Odoo über die Felder E-Mail, Name, Ist ein Unternehmen, USt-IdNr. und Muttergesellschaft. Der Import legt Kontakte an, keinen Portalzugang: Den erteilen Sie danach je Kunde im Aktionsmenü, und in den Shop-Einstellungen im Abschnitt Allgemein legen Sie unter Kundenkonto fest, ob eine Einladung nötig ist oder sich jeder selbst registrieren darf.

Schritt 5: Preise und Preislisten prüfen

Listenpreise je Artikel importieren Sie mit den Produktdaten; Preisgruppen, Staffeln und Kundenkonditionen gehören in Preislisten. Schalten Sie in den Shop-Einstellungen im Bereich E-Commerce die Funktion Preislisten ein, die dann auch im Verkauf gilt. Eine Preisliste ohne zugewiesene Website verwendet der Shop nicht, außer sie ist als auswählbar markiert; bei mehreren entscheidet die Reihenfolge, und eine Preisliste lässt sich einem Kunden zuweisen. Ob der Shop Preise inklusive oder exklusive Steuern anzeigt, steuern Sie je Website mit Produktpreise anzeigen (Display Product Prices); vergleichen Sie danach die Produktseite mit dem alten Shop. Wie Preislisten aufgebaut werden, zeigt Preislisten in Odoo.

Schritt 6: Offene Bestellungen anlegen

Welche Bestellungen in den Umzug kommen, ist eine redaktionelle Entscheidung; die Dokumentation beschreibt dazu nur die Filter. Als offen führen wir jede bestätigte Bestellung, bei der am Stichtag Auslieferung oder Rechnung noch aussteht. Odoo bündelt bestätigte Aufträge in den Dashboard-Filtern Zu erfüllen (To Fulfill) und Abzurechnen (To Invoice); Abzurechnen umfasst abrechnungsbereite Aufträge, die nicht zwingend schon erfüllt sind. Bereits bezahlte, noch auszuliefernde und bereits ausgelieferte, noch abzurechnende Bestellungen bleiben deshalb im Umzug; abgeschlossene lassen Sie im Altsystem; wie Sie Altdaten archivieren, beschreibt Datenübernahme aus dem Altsystem. Die beiden Fälle trennen sich hier. Eine Bestellung, deren Ware noch aussteht, wird zum Auftrag: Legen Sie den Auftrag mit den offenen Positionen an, tragen Sie die alte Bestellnummer in das Feld Kundenreferenz (Customer Reference) ein und bestätigen Sie ihn. Odoo legt dabei für lieferpflichtige Positionen den Lieferauftrag an (App Lager); für Dienstleistungen und Abonnements entsteht keiner. Damit Ware reserviert wird, stellen Sie bei der Vorgangsart Lieferaufträge die Reservierungsmethode auf Bei Bestätigung; die Reservierung entsteht dann schon mit der Bestätigung, und bei Zahlung per Überweisung bleibt der Auftrag bis zum Zahlungseingang unbestätigt. Buchen Sie den Lieferauftrag erst ab, wenn die Ware versandt ist.

Eine Bestellung, die im Altsystem bereits ausgeliefert ist, wird kein Auftrag: Ein bestätigter Auftrag erzeugt einen Lieferauftrag, und mit der Reservierungsmethode Bei Bestätigung reserviert dieser sofort Bestand, wenn genug davon verfügbar ist; ein bloßes Nichtabbuchen nimmt weder den Lieferauftrag noch die Reservierung zurück, und die Methode Manuell (Manually) verhindert nur die automatische Reservierung, nicht den Lieferauftrag. Legen Sie für solche Bestellungen allein die Rechnung an: Sie öffnen das Journal Kundenrechnungen (Customer Invoices) und wählen dort Neu, mit Kunde, Positionen und der alten Bestellnummer im Feld Kundenreferenz (Customer Reference). Wo dieses Journal liegt, hängt an der Edition: Die App Buchhaltung (Accounting) mit dem Dashboard führt der Editionsvergleich nur im Enterprise-Abonnement, die App Rechnungsstellung (Invoicing) in beiden Editionen; in beiden erreichen Sie das Journal über das Dashboard, im Community-Zweig ist es der erste Menüpunkt der App Rechnungsstellung (Invoicing). Die Seite Invoicing processes nennt das Anlegen einer Rechnung ohne Auftrag den empfohlenen Weg, wenn Verkaufsprozess und Lieferung nicht in Odoo abgebildet werden sollen. So entsteht keine Lieferpflicht, keine Reservierung und keine zweite Lieferung, und der Anfangsbestand bleibt unberührt.

Rechnungen erstellen Sie je Auftrag über Rechnung erstellen (Create Invoice) oder automatisch über die Option Automatisierte Rechnungsstellung (Automatic Invoice) in den Shop-Einstellungen, deren Hilfetext „Rechnung automatisch bei Zahlung.“ lautet. Für einen Auftrag, dessen Ware noch aussteht, entscheidet die Abrechnungspolitik (Invoicing Policy) in Verkauf ‣ Konfiguration ‣ Einstellungen, auf welcher Grundlage abgerechnet wird: Bestellte Mengen (Ordered quantities) erlaubt die Rechnung nach der Bestätigung des Auftrags, Gelieferte Mengen (Delivered quantities) verlangt zuerst eine bestätigte Lieferung und lässt sich nicht mit der Option Automatisierte Rechnungsstellung verbinden. Die allgemeine Einstellung gilt laut Dokumentation nur für neu angelegte Produkte; bei bereits importierten Produkten steht die Abrechnungspolitik im Reiter Allgemeine Informationen des Produkts. Für eine Rechnung, die Sie direkt in der Buchhaltung beziehungsweise in der Rechnungsstellung anlegen, gilt diese Politik nicht; sie steuert die Rechnungsstellung aus dem Auftrag. Der Weg bis zum Angebot steht in Angebot in Odoo erstellen.

Schritt 7: Bestand buchen und Veröffentlichung prüfen

Damit die Produktseite eine Menge zeigt, muss der Produkttyp Ware oder Kombination sein, und in den Shop-Einstellungen schalten Sie Verfügbare Menge anzeigen (Show Available Quantity) ein; die Anzeige rechnet den verfügbaren Bestand abzüglich reservierter Ware. Die Option Verkauf fortsetzen (Continue Selling) bei Nicht vorrätig entscheidet, ob Kunden trotz fehlenden Bestands bestellen dürfen. Beide Vorgaben gelten laut Dokumentation für neu angelegte Produkte; für bereits importierte Produkte ändern sie nichts, dort setzen Sie Verkaufen, wenn nicht vorrätig (Sell when Out-of-Stock) und Verfügbare Menge anzeigen (Show Available Qty) im Reiter E-Commerce des Produkts. Prüfen Sie danach in der Produktliste die Spalte Ist veröffentlicht; in der Listenansicht schalten Sie sie über das Dropdown-Menü ein, markieren die Produkte, setzen das Häkchen und klicken auf Aktualisieren. Bei mehreren Websites gilt ein Produkt für eine oder für alle, einzelne Websites lassen sich nicht auswählen. Zum Buchen des Anfangsbestands siehe Inventur in Odoo durchführen.

So prüfen Sie das Ergebnis

  • Zählen Sie je Objekt die Zeilen der Datei ohne Kopfzeile gegen die Datensätze in Odoo und vergleichen Sie Summen.
  • Lesen Sie die Produktdatei ein zweites Mal mit unveränderten Externen IDs ein: Odoo ändert dann die vorhandenen Datensätze, statt sie neu anzulegen.
  • Öffnen Sie Stichproben: ein Produkt mit Attributen und Shop-Kategorien, einen Kunden mit Firmenzuordnung.
  • Spielen Sie einen Kauf im neuen Shop durch: Warenkorb, Kasse, Bestätigung, Lieferung, Rechnung.
  • Prüfen Sie getrennt nach dem offenen Schritt: Bei noch ausstehender Lieferung kontrollieren Sie, dass der Lieferauftrag die noch lieferpflichtigen Positionen umfasst und erst nach dem Versand abgebucht ist; für eine im Altsystem bereits ausgelieferte Bestellung darf in Odoo kein Lieferauftrag entstehen und keine Reservierung davon abgehen, sondern nur eine Rechnung ohne Auftrag. In beiden Fällen darf keine Rechnung doppelt entstehen.
  • Vergleichen Sie die verfügbare Menge der übernommenen Produkte mit dem gebuchten Anfangsbestand: eine Reservierung aus einem Auftrag senkt die verfügbare Menge, ohne dass Ware das Lager verlassen hat.
  • Kontrollieren Sie je Produkt, ob es sich ohne Bestand verkaufen lässt: Verkaufen, wenn nicht vorrätig (Sell when Out-of-Stock) im Reiter E-Commerce entscheidet das für dieses Produkt; die Vorgaben in den Shop-Einstellungen ändern bereits angelegte Produkte nicht.

Wenn etwas nicht klappt

Symptom Ursache Abhilfe
Artikel liegen in der falschen Shop-Kategorie Der Verweis in der Datei ist nicht eindeutig Ziel über die Spalte Feld/Externe ID statt über den Namen angeben
Der zweite Lauf legt alles doppelt an Externe ID oder Datenbank-ID fehlt oder wurde geändert Externe ID unverändert lassen; für den Abgleich mit Updatable fields only exportieren
Varianten fehlen nach dem Import Varianten einer Produktvorlage liegen in verschiedenen Stapeln Stapelgröße größer als die Zahl der Produkte setzen
Der Shop zeigt 0 Stück Kein Bestand gebucht, Produkttyp keine Ware oder Anzeige aus Bestand buchen, Produkttyp prüfen, Verfügbare Menge anzeigen einschalten; bei bereits angelegten Produkten die Option je Produkt im Reiter E-Commerce
Eine im Altsystem ausgelieferte Bestellung ist noch nicht abgerechnet und fehlt in der Übernahme Sie wurde beim Schritt Offene Bestellungen übersehen Bestellung in die Liste der offenen Bestellungen nachtragen; die Rechnung legen Sie ohne Auftrag direkt in der Buchhaltung beziehungsweise Rechnungsstellung an
Der Kunde kann sich nicht anmelden Portalzugriff wurde nicht gewährt Aktionen ‣ Portalzugriff gewähren am Kontakt
Zu einer im Altsystem ausgelieferten Bestellung entsteht ein Lieferauftrag und reserviert Bestand Für die Bestellung wurde trotzdem ein Auftrag angelegt und bestätigt Für solche Bestellungen nur die Rechnung anlegen, keinen Auftrag
Die Rechnung zu einem bestätigten Auftrag lässt sich nicht anlegen Abrechnungspolitik Gelieferte Mengen, aber keine in Odoo bestätigte Lieferung Am Produkt die Abrechnungspolitik Bestellte Mengen setzen, wenn vor der Lieferung abgerechnet werden soll
Zu einer bestätigten Bestellung mit noch ausstehender Lieferung fehlt der Lieferauftrag App Lager fehlt oder die Position ist eine Dienstleistung oder ein Abonnement Lager installieren; Dienstleistungen und Abonnements ohne Lieferauftrag abwickeln
Der Import bricht mit Zeitüberschreitung ab Datei zu groß für einen Durchgang Datei in kleinere Stapel teilen

Wann Sie Hilfe holen sollten

Holen Sie Unterstützung, wenn mehrere Websites, Sprachen oder Währungen betroffen sind oder offene Bestellungen Teilzahlungen tragen. Fragen zur Weiterverwendung importierter Kundendaten und zur Aufbewahrung von Altdaten klären Sie mit Ihrer Datenschutz- und Steuerberatung. Für die Zeit nach dem Stichtag siehe Stichtag und Parallelbetrieb beim Wechsel auf Odoo.

Häufige Fragen

Was passiert mit abgebrochenen Warenkörben aus dem alten Shop?

Abgebrochene Warenkörbe zählen nicht zum Umzug; übernehmen Sie nur Bestellungen, die am Stichtag noch offen sind. Abgebrochene Warenkörbe entstehen in Odoo neu, und Erinnerungsmails verschickt Odoo laut Dokumentation 20.0 nur für Warenkörbe, die nach dem Einschalten dieser Funktion angelegt wurden.

Wie bekommen importierte Kunden Zugang zum Kundenkonto?

Der Import legt nur den Kontakt an. Markieren Sie die Kunden unter Website ‣ E-Commerce ‣ Kunden, wählen Sie Aktionen ‣ Portalzugriff gewähren und bestätigen Sie; Odoo schickt eine Einladung, in der die Kundschaft ein Passwort setzt. Ob sich Kunden selbst registrieren dürfen, steuern Sie in den Shop-Einstellungen im Abschnitt Allgemein unter Kundenkonto.

Übernimmt Odoo meinen Shop automatisch?

Nur mit Enterprise-Abonnement und nur teilweise. Der Website-Import baut eine bestehende Website samt Produktdaten nach; Produktdaten holt er laut Dokumentation 20.0 nur aus Shopsystemen, die sie über ein Metadaten-Schema bereitstellen, oder aus Shopify, WooCommerce und PrestaShop. Das Ergebnis braucht Nacharbeit, denn es ist keine exakte Kopie.

Muss ich Produkte nach dem Import veröffentlichen?

Prüfen Sie die Spalte Ist veröffentlicht in der Produktliste und setzen Sie sie für die Artikel, die im Shop erscheinen sollen. In der Listenansicht schalten Sie die Spalte über das Dropdown-Menü ein, markieren die Produkte, setzen darin das Häkchen und klicken auf Aktualisieren. Führen Sie mehrere Websites, gilt ein Produkt für eine oder für alle Websites.

Wie rechne ich eine Bestellung ab, die im Altsystem schon ausgeliefert wurde?

Legen Sie für eine solche Bestellung keinen Auftrag an, sondern nur die Rechnung. Den Weg dorthin unterscheidet die Edition: Die App Buchhaltung (Accounting) mit dem Dashboard führt der Editionsvergleich nur im Enterprise-Abonnement, die App Rechnungsstellung (Invoicing) in beiden Editionen. Öffnen Sie dort das Journal Kundenrechnungen (Customer Invoices) und wählen Sie Neu, mit Kunde, Positionen und der alten Bestellnummer im Feld Kundenreferenz (Customer Reference). Ein bestätigter Auftrag würde laut Dokumentation 20.0 einen Lieferauftrag anlegen, der mit der Reservierungsmethode Bei Bestätigung Bestand belegt; die Rechnung ohne Auftrag vermeidet Lieferauftrag, Reservierung, offene Lieferpflicht und eine zweite Lieferung.

Quellen

  1. eCommerce (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  2. Products, Abschnitte „Product creation“, „Product visibility“ und „Stock management“ (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  3. Categories and variants (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  4. Prices (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  5. Customer accounts (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  6. Order handling (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  7. Invoicing policies (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  8. Invoicing processes, Abschnitt „Creating an invoice manually“ (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  9. Customer invoices, Abschnitt „Invoice creation“ (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  10. Reservation methods und „At confirmation reservation“ (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
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  12. Export and import data (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  13. Merge contacts (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
  14. Import an existing website, Abschnitt „Import Your Pages and Products“ (Odoo 20.0 Dokumentation)Odoo S.A., Dokumentation · abgerufen am
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  16. Deutsche Übersetzung des Moduls website_sale, Zweig 20.0 (addons/website_sale/i18n/de.po)Odoo S.A., öffentlicher Quellcode (Community) · abgerufen am
  17. Deutsche Übersetzung des Moduls product, Zweig 20.0 (addons/product/i18n/de.po)Odoo S.A., öffentlicher Quellcode (Community) · abgerufen am
  18. Deutsche Übersetzungen der Module base, base_import, sale, stock und portal, Zweig 20.0 (i18n/de.po; verlinkt ist der Pfad des Moduls stock)Odoo S.A., öffentlicher Quellcode (Community) · abgerufen am
  19. Deutsche Übersetzung des Moduls base, Zweig 20.0 (odoo/addons/base/i18n/de.po; Related Company → Zugehöriges Unternehmen, External ID → Externe ID)Odoo S.A., öffentlicher Quellcode (Community) · abgerufen am
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